| Martin Schuster als Ortsbeauftragter wiedergewählt | | Drucken | |
| Dienstag, 20. Oktober 2009 | |
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Der Ortsverband Bünde bestätigte seinen neuen und alten Dienststellenleiter Martin Schuster für fünf weitere Jahre im Amt.
"In den letzten fünf Jahren hat sich gezeigt, dass eine enge Verzahnung mit den anderen Hilfsorganisationen sowie der Feuerwehr von großem Nutzen für die Sicherheit der Bürger im Kreis Herford ist“, so Martin Schuster rückblickend auf seine ersten 5 Jahre als Ortsbeauftragter. Dies habe sich vor allem bei Unwettern wie Kyrill oder der Unterstützung der örtlichen Feuerwehren bei diversen Großbränden gezeigt. Der 27-jährige angehende Diplomkaufmann hat sich für seine zweite Amtsperiode konkrete Ziele gesetzt. So soll die Freiwilligenquote beim THW-Bünde noch weiter gesteigert werden. Dazu sei auch der weitere Ausbau der Jugendarbeit und damit die Ausweitung des Freizeitangebotes des THW für Jugendliche in Bünde notwendig. Weiterhin sollen die Ausbildung und die Ausstattung an die Anforderungen der Zeit angepasst werden. „Ich würde mir auch eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Feuerwehren wünschen“, so Schuster weiter, „auch wenn wir immer hoffen, dass der 'Ernstfall' nicht eintritt. Routine ist sehr wichtig für einen reibungslosen Ablauf sowie professionelle Arbeit an der Einsatzstelle.“ Um dies zu erreichen müssten die Übungsaktivitäten noch weiter ausgebaut und die Zusammenarbeit mit den Verwaltungen in Rödinghausen, Bünde, Kirchlengern und Spenge - für die der Ortsverband Bünde in Sachen THW direkter Ansprechpartner ist - intensiviert werden. Dazu gehöre auch die Gefahren für die kritische Infrastruktur, wie Trinkwasser und Stromversorgung, und für die öffentliche Sicherheit bei Naturkatastrophen besser einschätzen zu können. Die Verbesserung der Kommunikation mit den Arbeitgebern der ehrenamtlichen Helfer ist Martin Schuster besonders wichtig. „Wenn Helfer im Einsatzfall nicht zur Verfügung stehen, weil der Arbeitgeber trotz seiner gesetzlichen Verpflichtung nicht mitspielt, ist das ein Problem! Hier müssen wir noch mehr Aufklärungsarbeit leisten.“ |
